Ich stamme aus dem dreckigsten und schwärzesten Teil Deutschlands, dem Ruhrgebiet. Dem verdanke ich seine sagen mir mal "nicht ganz stubenreinen" Saxofonsound und das Gospelfeeling (zugegebenermaßen, meine Sklavenerfahrung läßt sich nur auf Familie und Schule zurückführen).
"Vergiß nie, wo du herkommst", hat mir ein Black Preacher in Philadelphia gesagt. Das Saxofon benutze ich wie ein Mikrofon: zum Schluchzen, zum Kreischen, zum Schreien, zum Verführen. Ich will den "Spirit" in der Musik fühlen.
Musikalisch war ich ebenfalls wie die Brüder von den Tasten und dünnen Saiten auch mal Papst, habe aber auch keine Abneigung gegen Jazz, Rap und Klassik.